Wenn jede/r der Potenzial lebt,
so - wie man wirklich gemeint ist,
in Verbundenheit mit dem
Großen und Ganzen,
dann kann es nur noch Lösungen geben,
die bereichernd sind.

Wilma Dirks

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Mit 15 Jahren Beginn einer Ausbildung und mein Ziel war, möglichst schnell in die Eigenständigkeit und nie wieder Schule. Nach 9 Berufsjahren noch einmal über den zweiten Bildungsweg Schulen nachgeholt ;-)). Nach einem kleinen Studium erster Wohnortwechsel aus Ostfriesland nach Hamburg. Neue Umgebung, neue Menschen, neuer Arbeitsplatz - alles neu. Obwohl ich diesen Wechsel sehr anstrengend empfunden habe, gab es keinen Gedanken an 'zurück'. Vor allem beruflichen Veränderungen gingen laufend weiter. Ich bin ca. alle sieben Jahre in einem Großkonzern quasi neu angefangen, neue Inhalte, neue Umgebung und KollegInnen, neue Arbeitsprozesse. Die Aufgaben waren von Sachbearbeiterin, Spezialisten, Projektleiterin, Führungsrolle und Seminar- und Workshopleiterin.

Obwohl Veränderungen auch immer anstrengend waren, hielt ich immer wieder Ausschau danach. Ich war suchend - was mir damals nicht wirklich bewusst war. Häufiger erhielt ich ein Angebot - und das passte sehr. Mehr, als wenn ich selber große Anstrengungen unternommen hatte. So landete ich in den letzten Jahren im Bereich der Persönlichkeitsentfaltung. Schwerpunktthemen waren Zusammen- und Teamarbeit, Umgang mit Veränderungen, Prozessarbeit und Moderation, Führungskräfteentwicklung. Von Konzepterstellung bis Umsetzung als Workshop-Leiterin und Moderation. Im Grunde suchte ich immer nach echten Verbesserungen - egal in welchem Lebensbereich.

Veränderungswunsch
Mit über 50 Jahren wusste ich genau, dass ich mein Leben noch einmal grundlegend verändern musste und auch wollte. Beruflich und auch privat, da ich laufend körperliche und gesundheitliche Grenzen hatte. Ich hatte damals einen indianischen Spruch an der Wand hängen: 'Was trägt dich, wenn alles um dich herum zusammenbricht?' Habe dem aber nicht so viel Bedeutung beigemessen - erst viele Jahre später konnte ich begreifen, dass das ein Hinweis des Unbewussten für meine neue Lebensausrichtung war.
Das Neue begann, als ich feststellte, dass sich nach Impulsen bei einem Körpertherapeuten Emotionen lösten und mir wurde langsam klar, wie wichtig es ist, den Körper in Veränderungsprozesse mit einzubeziehen. Weil kognitive Konzepte für echte Veränderungen im Leben oftmals nicht ausreichten, so meine Erfahrungen auch im beruflichen. Ich suchte und fand dazu eine sehr gute Ausbildung, die die drei Ebenen 'Körper-Emotionen-Gedanken' im Veränderungsprozess mit einbezogen.

Die ersten Jahre verbesserte sich so manches sehr positiv in meinem Leben. Beruflich, gesundheitlich und privat. Und hatte irgendwann auch die Möglichkeit, ein Projekt zu konzeptionieren und als Gruppenbegleitung umzusetzen, wo das Körperbewusstsein mit einbezogen wurde. Obwohl manche skeptisch waren - verlief das Projekt sehr gut. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinerlei Zweifel und war voller Freude über meinen neuen Weg.

Was trägt dich - wenn alles um dich herum zusammenbricht?
Bis ich an einem nächsten Wendepunkt stand. Ich glaubte lange, dass es mein größter Fehler war, dass ich eine weitere Ausbildung machte. Ich wusste nicht, dass ich erst am Anfang einer Veränderung stand, die ich mir nie hätte vorstellen können. In der Ausbildung wurde ich getriggert, ich wurde provoziert - und stand eher wie ein begossener Pudel da, gefühlt in einem emotionalen Chaos. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde, wurde mir gefühlt der Boden unter den Füßen weggezogen. Und mein Lebenstraum mit einem Wimpernschlag futsch. Ich erhielt die Lektion meines Lebens.

In der Rückschau kann ich sagen, ich wurde völlig überflutet - von allen möglichen unbewussten Emotionen und erhielt Antworten, mit denen ich nichts anfangen konnte bzw. die mich mit Missverständnissen und Gegensätzlichkeiten konfrontierten. Es sollte der Anfang davon sein, dass sich mein Selbst- und Weltverständnis komplett verändern sollte. Aber es dauerte, bis ich überhaupt herausfand, dass es darum geht - sich ganzheitlicher Zusammenhänge bewusster zu werden und dass es um das Selbst-Bild geht. 
Auf meiner Suche nach Antworten befand ich mich in einem Meer an Widersprüchen und Doppelbotschaften, zwischen unterschiedlichen Sichtweisen, in Aus- und Fortbildungen und wohlmeinenden Beratern in dem Bereich Persönlichkeitsent-faltung, NewAge und spirituellen Lehren.
Da ich immer eher kritisch gegenüber allen möglichen nebulösen Lehren war - wollte ich es jetzt wissen, nachdem ich eine Phase des Aufgebens aufgegeben hatte. Und erhielt regelmäßig Lektionen - es waren im Grunde Antworten und die mir häufiger nicht gefielen. 

Mein Selbst- und Weltverständnis entfaltete sich wie ein Puzzel und verschob sich in Richtung ganzheitlich. 
Es wurde sehr deutlich, wie tief Selbstverantwortung zu verstehen ist, für alles, was im Leben geschieht - bis auf die Quantebene. Was ich sehr schätze, war und ist, dass man eine Auswertung zum gesamten Potenzial im Überblick erhält und die möglichen Herausforderungen/Schattenmuster konkret benannt werden, was in Coachings oder Beratungsgesprächen oft nebulös verpackt wird. Als Lebenswerk wurde mir 'Humor' bescheinigt, den ich auch brauchte, um unbewusste Konditionierungen anzuschauen. All meine Erfahrungen wurden jetzt mit ergänzendem Wissen und Weisheiten gefüttert, um das Dreh-Buch meines Lebens zu entschlüsseln.

Verantwortung für alles zu übernehmen, wie man mit den Dingen des Lebens umgeht. Es bedeutet aus meiner Sicht, das vorgesehene Schicksal und Potenzial nicht nur anzunehmen - sondern es zu ehren und zu würdigen. Und es bedeutet, alle abwehrenden, unterdrückten und festhaltenden Muster und Konditionierungen wahrzunehmen, um sie aufzugeben. Mental-emotional-physisch. D.h. jede (unbewusste?) Projektion auf andere und jede (unbewusste?) Introjektion auf sich selbst (Selbst-Verurteilung) zunächst einmal wahrzunehmen, um es aufzugeben. Und dafür braucht es die Wahrnehmungs-Sensibilisierung und Vertiefung im Körper-Geist-System. Und - das Wissen darüber!

So schreibt der Autor der 64 Genschlüssel im Genschlüssel 61: ‚Gott ist Druck‘. Druck, den ich mein Leben lang gespürt hatte und ich nehme jetzt oft die Freude wahr, wie es sich anfühlt, damit in Resonanz zu sein. Ich wusste von klein an: 'Wenn es etws Größeres gibt, dann kann es nur so sein, dass wir ein verlängerter Arm davon sind'. Dieses Verständnis kann sich aus meiner Erfahrung immer mehr im Körper-Geist-System ausbreiten - wenn es mit Wahrheit durchtränkt ist. Selbstverantwortung ist dabei sowohl der Sprung ins Ungewisse – als ins UrVertrauen.

Neuausrichtung - Der Große Wandel

Ich wurde auf 'Den Großen Wandel' der aktuellen Zeitqulität vorbereitet und das Leben hat mich durch Erfahrungen geführt, um daraus zu lernen. Anfangs keine Ahnung, was das alles für mich bedeutete, stand ich eher wie ein begossener Pudel da - und doch war da etwas, womit ich mich auch nach einer Phase des Aufgebens immer wieder aufraffen konnte, weiterzugehen, bis es leichter wurde. Heute bin ich sehr dankbar und ich fühle oft tiefe Freude, obwohl mir klar ist - diese aktuelle Phase birgt ihre Herausforderungen. Ich verstehe mich genauso wie andere als 'verlängerten' Arm des Großen und Ganzen oder Ganzheit oder Gott. Ich gebe das Potenzial und das Wissen gerne an Suchende und Potenzialempfänger weiter, die dafür bereit sind:

  • um den Großen Wandel hier auf der Erde zu unterstützen

  • um festhaltende und begrenzende Lebensverhinderungsmuster zu identifizieren

  • ich diene als Informationsquelle für ganzheitliche Zusammenhänge

  • und begleite bei der Selbsterforschung,
    z.B. mit Hilfe von ganzheitlichen Systemen wie das
    Enneagramm (quantenpsychologische Sicht), 64keys, 64 Genschlüssel


Was mir im Miteinander wichtig ist/Werte

Wohlwollender Austausch, voneinander und miteinander lernen, freundschaftliches Umgehen und gemeinsames Zusammenwirken. Grenzen wahren. Akzeptanz der Individualität/Freiheit bei aller Verbundenheit. Selbst-Verantwortung und gegenseite ehrliche Unterstützung. – Vertrauensvoller Umgang – ohne Überloyalität. Freude und Genuss – Alltagstauglichkeit. Alles was mein Lebenswerk stärkt - Humor :-) und Freude.

Während dieser suchenden Reise wurde mir erst bewusst, dass ich immer ein Lebens-Gefühl von Sicherheit über eine starke mentale Seite hatte. Eine 'zu große' - wie sich dann herausstellen sollte. Das Potenzial 'des Denkens und Forschens' ist zwar angelegt (siehe Grafik), aber wichtig wurde - alle Aspekte des Potenzials und im Zusammenhang auszubalancieren. Und dabei halfen mir Auswertungen wie 64keys oder 'Die 64 Genschlüssel' mit 'Der Goldende Pfad'. 

Aus meiner Sicht bieten diese Konzepte Orientierung, wenn man sich neu ausrichten oder klären möchte - ganzheitlich. Die 64 Genschlüssel sind keine leichte Kost und es braucht ein Maß an mental-emotionaler Stabilität. Ohne den mentalen Druck, hätte ich mich nicht mit einem solch' komplexen System beschäftigt. Ich geriet immer wieder an Grenzen - gleichzeitig faszinierte mich die Genauigkeit all der Informationen, die mir viele meiner Erfahrungen von klein ab an erklärten. Ich kann nur daraus schließen, dass die Herausforderungen von vor Geburt ab an angelegt sind.