Etikettenschwindel X

Szenenwechsel 
Festhaltende Muster X wahrnehmen.  
Um so mehr man mit  sich im Kontakt im Körper ist, ohne das Unangenehme zu vermeiden, um so mehr  öffnet man sich dafür, dass sich das Wahrnehmungs-Bewusstsein vertiefen kann und damit über den Körper hinaus ausweiten kann. Es können so auch unverhofft unbewusste Dinge an der Oberfläche erscheinen.

Unterscheide
Vom Denken zur Wahrnehmungsvertiefung

Die alten Strategien (Abwehrmuster/Re-Aktionsmuster) führen dazu, dass die Aufmerksamkeit und Bewusstheit von der tieferen Ebene des Seins, wer und wie man wirklich ist, umgelenkt werden. Das ist die Sackgasse!

Hintergrund: Unbewusstheit festhaltender Muster kann tendenziell vorhanden sein, wenn man sich in der frühen Entwicklungszeit bestimmte Überlebensstrategien zurechtgelegt hat. Das ist aus meiner Erfahrung höchst individuell und auch sehr kreativ.  Wenn diese Strategien auch dem früheren Leben dienten, so sind sie im späteren Leben meist nur hinderlich. 
Wenn diese alten Gewohnheiten auf aktuelle Situationen im späteren Leben übertragen werden (unbewusst?), ist man im Widerstand gegen das, was man eigentlich möchte. Das hört sich paradox an - ist es auch, wenn Unbewusstheit das Zepter in der Hand hält. 
Der große Wandel der aktuellen Zeitqualität ermöglicht immer leichter, sich dieses Etikettenschwindels und des Schwindlers bewusster zu werden, um das dahinterliegende Potenzial zuzulassen, das der Quelle entspringt.

Die Grafik zeigt skizzenhaft, was häufiger geschieht, wenn Unbewusstheit vorhanden ist. Vor allem dann, wenn es z.B. Situationen im Leben gibt, wo man sich eher nicht so 'gut' in seiner Haut fühlt. Oder es geschieht etwas höchst Überraschendes, nicht Vorhersehbares. Dann etikettiert man es vielleicht als Problem und ist im Widerstand, inneren oder äußeren Widerstand dagegen. Es ist verständlich, dass man schnellstens aus dieser Situation herauswill. Diese Etikettierung lief bei mir so blitzschnell ab, dass ich Jahre brauchte, um es überhaupt erst wahrzunehmen, so stark war dieser gewohnte Automatismus.

Die andere Seite der Medaille ist, man fühlt sich vielleicht ganz gut in der aktuellen Lebenssituation und möchte daran festhalten und betrachtet es als die Lösung. Und die Strategie lautet dann, es soll alles so bleiben, wie es ist. Und die Bereitschaft ist gering - einen anstehenden Wandel wahrzunehmen und zuzulassen. Obwohl es im Hintergrund schon so manche Signale gab, die darauf hinweisen. 

Beide Seiten der Medaille verbergen die Tendenz, dass man festhält, dass man im Widerstand ist und an etwas festhält, gegen das, was ist. Im Grunde ein Widerstand gegen sich selbst und dem von höchster Stelle angelegten Potenzial. Doch permanenter Wandel bedeutet eben 'permanent'. Das Unangenehme und das Angenehme unterliegt dem permanenten Wandel.
Unangenehme Empfindungen können durch äußere Einflüsse fühlbar werden oder es herrscht ein grundlegendes Lebens-Gefühl vor, wie z.B. machtlos oder hilflos o.ä. in bestimmten Situationen zu sein.
Und hier ist der entscheidende Hebel zur Selbstverantwortung, möchte man dem Wandel nicht im Wege stehen. Denn Widerstände und das Festhalten ist ein Versuch auf einer Bewusstseinsebene eine Lösung zu finden, wo es sie nicht gibt. 

Kann dieser selbst kreiierte Etikettenschwindel wahrgenommen und erkannt werden, kann man sich mehr in das Feld des wahren Selbst hineinentspannen. In die tiefere Ebene des Seins, das Tor unserer Lebenskraft oder Seelenenergie. Und diese Ebene verbirgt sich in und hinter all den Widerständen und festhaltenden Mustern. Ein Training, das sich immer mehr vertiefen kann, wenn unser Vertrauen ins Leben geprüft wird. Ich übe!

Im Lichte der Bewusstheit
kann dieses Spiel durchschaut werden!

Wer hält fest?