Etikettenschwindel

Szenenwechsel: Ist man sich seiner selbst nicht ganz bewusst, kann es leicht zu Verwechslungen von Bewusstseins-Ebenen kommen. Die Grafik soll das ein bisschen genauer veranschaulichen. Wenn es z.B. Situationen im Leben gibt, wo man sich eher nicht so 'gut' in seiner Haut fühlt - dann etikettiert man es vielleicht als Problem, das wegmuss. Und nutzt dafür bestimmte Strategien.

Bewusstheit ist der Schlüssel zur Lösung

Die alten Strategien (Abwehrmuster/Re-Aktionsmuster) führen dazu, dass die Aufmerksamkeit und Bewusstheit von der tieferen Ebene des Seins, wer und wie man wirklich ist, weggeführt werden.

Unbewusstheit ist tendenziell vorhanden, wenn man sich in der frühen Entwicklungszeit bestimmte Überlebensstrategien zurechtgelegt hat. Das ist aus meiner Erfahrung höchst individuell und auch sehr kreativ.  Wenn diese Strategien auch dem früheren Leben dienten, so sind sie im späteren Leben meist nur hinderlich. 
Wenn diese alten Gewohnheiten auf aktuelle Situationen übertragen werden (unbewusst?), ist man im Widerstand gegen das, was man eigentlich möchte. Das hört sich paradox an - ist es auch, wenn Unbewusstheit das Zepter in der Hand hält. 
Der große Wandel der aktuellen Zeitqualität ermöglicht immer leichter, sich dieses Etikettenschwindels und des Schwindlers bewusster zu werden, um das dahinterliegende Potenzial zuzulassen, dass der Quelle entspringt.

Häufig erlernte Strategien. Die andere Seite der Medaille ist, man fühlt sich gut und möchte daran festhalten und betrachtet es als die Lösung. Und die Strategie ist, es soll alles so bleiben, wie es ist.
Wie wirkungsvoll diese Strategien sind - hängt davon ab, wie sehr man mit sich auf einer tieferen Ebene in Kontakt ist. Beide Seiten der Medaille verbergen die Tendenz, dass man festhält, dass man im Widerstand ist, gegen das, was ist. Im Grunde im Widerstand gegen sich selbst und dem von höchster Stelle angelegten Potenzial. Doch permanenter Wandel bedeutet eben 'permanent'. Das Unangenehme und das Angenehme unterliegt dem permanenten Wandel. 
Unangenehme Empfindungen können durch äußere Einflüsse fühlbar werden oder es herrscht ein grundlegendes Lebens-Gefühl vor, wie z.B. machtlos oder hilflos o.ä. in bestimmten Situationen zu sein.
Und hier ist der entscheidende Hebel, was Selbstverantwortung wirklich bedeutet, möchte man dem Wandel nicht im Wege stehen. Hat man diesen Widerstand bewusst wahrgenommen, kann es der Anfang dafür sein, dass sich das Wahrnehmungs-Bewusstsein vertiefen und ausweiten kann.

Kann dieser Etikettenschwindel wahrgenommen und erkannt werden, kann man sich zunehmend in das Feld des wahren Selbst hineinentspannen. In die tiefere Ebene des Seins, das Tor unserer Lebenskraft oder Seelenenergie. Und diese Ebene verbirgt sich in und hinter all den Widerständen und festhaltenden Mustern. 

Im Lichte der Bewusstheit
kann dieses Spiel durchschaut werden!